Büromarkt H1 2025 Top-7 Deutschland

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    Top-7-Standorte

    Übersicht

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    Bürotransaktionsmarkt

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    Bürovermietungsmarkt

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    Berlin

    • Der Berliner Büroflächenmarkt hat das erste Halbjahr 2025 mit einem schwachen Ergebnis beendet. So bewegt sich der Flächenumsatz von 243.000 m² sowohl unter dem Niveau des Vorjahres (290.000 m²) als auch unter dem des ersten Halbjahres 2023 (261.000 m²).
    • Zurückzuführen ist dies vor allem auf geringe Marktaktivitäten im Flächensegment oberhalb der 10.000 m²-Marke. Allerdings ist die Flächennachfrage im kleinteiligen hochwertigen Segment groß.
    • Hochpreisige Abschlüsse in modernen und zentralen Flächen haben auch zu einem Anstieg der Spitzenmiete im Vorjahresvergleich um 2,2 % auf 45,50 €/m² geführt. Die Durchschnittsmiete beläuft sich mit 27,50 €/m² jedoch unter dem Vorjahresniveau (H1 2024: 28,40 €/m²).
    • Der Leerstand hat in den vergangenen Monaten weiter zugenommen. Mit 7,6 % liegt die Leerstandsquote um 1,8 %-Punkte über dem Ergebnis aus H1 2024.
    • Die Spitzenrendite für Berliner Büros bewegt sich unverändert bei 4,40 %. Das Büroinvestmentvolumen summiert sich in H1 2025 auf 690 Mio. Euro.

    Hamburg

    • Der Hamburger Büroflächenmarkt konnte die positive Entwicklung der ersten Monate bis zur Jahresmitte fortsetzen. So beläuft sich der Flächenumsatz in H1 2025 auf 216.000 m², womit das Vorjahresresultat um über 11 % übertroffen wurde (H1 2024: 194.000 m²).
    • Anmietungsaktivitäten zeigten sich in allen Größenklassen. Zu den größten Abschlüssen zählen dabei die Anmietung von 13.300 m² durch die HCOB in der Projektentwicklung „Ajour“ oder durch die Stadt Hamburg für das Bezirksamt Wandsbek im ehemaligen Karstadt-Haus am Wandsbeker Markt (11.400 m²). 
    • Sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmiete verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ein Plus (+2,0 % bzw. +6,9 %) und belaufen sich damit aktuell auf 35,70 €/m² bzw. 21,60 €/m².
    • Zugenommen hat auch der Büroflächenleerstand. Mit einer Quote von 6,0 % wird der Vorjahreswert um 1,3 %-Punkte übertroffen. Im Vergleich zu anderen Märkten bewegt sie sich damit allerdings auf einem niedrigen Niveau.
    • Die Spitzenrendite für Hamburger Büros bleibt unverändert bei 4,45 %. Das Büroinvestmentvolumen beläuft sich in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 155 Mio. Euro.

    Munich

    • Der Münchener Büroflächenmarkt hat das erste Halbjahr 2025 mit einem Umsatz von 262.000 m² beendet. Das Vorjahrsresultat wurde damit zwar um 11 % untertroffen (H1 2024: 295.000 m²), im Vergleich zu den anderen Top-Märkten ist dies aber als ein respektables Ergebnis zu werten.
    • Mehrere Großabschlüsse konnten in den letzten Monaten erfasst werden, die den Markt stützen. Hervorzuheben ist dabei die Anmietung von 33.000 m² durch Siemens in der Entwicklung „Officehome Beat“ aus dem ersten Quartal.
    • Getragen von einer hohen Nachfrage nach modernen, qualitativ hochwertigen Flächen ist das Mietniveau weiter angestiegen. So beläuft sich die Spitzenmiete zur Jahresmitte 2025 auf 55,20 €/m² und die Durchschnittsmiete auf 26,50 €/m², was im Vorjahresvergleich Zunahmen von 6,2 % bzw. 8,6 % bedeutet.
    • Der Leerstand liegt aktuell bei 7,9 %, womit er zu H1 2024 um 1,2 %-Punkte zugenommen hat. Allerdings konzentrieren sich größere Leerstände weiterhin auf periphere Teilmärkte.
    • Die Bürospitzenrendite steht in München stabil bei 4,40 %. Das Bürotransaktionsvolumen summiert sich in H1 2025 auf 380 Mio. Euro.

    Frankfurt am Main

    • Der Frankfurter Büroflächenmarkt verzeichnete nach dem rekordverdächtigen Jahresstart auch im zweiten Quartal 2025 hohe Marktaktivitäten. Das Halbjahresergebnis summiert sich auf insgesamt über 345.000 m² und übertrifft damit den Vorjahreswert um 90 %.
    • Die Markterholung wurde maßgeblich durch Abschlüsse oberhalb der 5.000 m² vorangetrieben. Diese Deals stehen für weit mehr als 60 % des Umsatzes. Gegenüber dem Vorjahr haben diese über 300 % auf 214.500 m² zugelegt.
    • Der weiterhin hohe Anteil von Anmietungen in Projekten, Neubauten und Revitalisierungen führte erneut zu einem Anstieg des Mietniveaus. Die Spitzenmiete hat innerhalb der letzten 12 Monate um 5,00 €/m² auf 52,50 €/m² zugelegt. Die Durchschnittsmiete notiert bei 31,20 €/m² – ein Anstieg um 26,8 % zum Vorjahr.
    • Der Leerstand zeigt zur Jahresmitte hin eine weitere Stabilisierung. Mit 10,8 % liegt die aktuelle Leerstandsquote 1,4 %-Punkte über dem Wert des zweiten Quartals 2024.
    • Die Spitzenrendite für Büros in Frankfurt liegt unverändert bei 4,50 %. Das Büroinvestmentvolumen notiert im ersten Halbjahr 2025 bei 115 Mio. Euro.

    Düsseldorf

    • Der Düsseldorfer Büroflächenmarkt konnte sich im zweiten Quartal zwar leicht steigern, mit einem Flächenumsatz in Höhe von 99.000 m² im ersten Halbjahr 2025 wurde das Vorjahresresultat allerdings knapp verpasst (H1 2024: 102.000 m²).
    • Während im Bereich der kleineren und mittleren Flächengrößen eine zunehmende Dynamik festzustellen ist, fehlt es gänzlich an großflächigen Abschlüssen oberhalb von 10.000 m². Die größte Anmietung des Halbjahres erfolgte durch die Helaba über rund 7.800 m² im „Heylo“ in der Schwannstraße.
    • Das Mietniveau hat zuletzt wenig Veränderungen gezeigt. Im Vorjahresvergleich weist die Spitzenmiete eine Zunahme von 3,6 % auf 43,50 €/m² auf. Die Durchschnittsmiete ist infolge größerer und preisgünstigerer Anmietungen in den letzten 12 Monaten um 6,7 % auf 19,40 €/m² gesunken.
    • Der Leerstand weist erneut eine Zunahme auf. Mit einer Quote von 9,8 % liegt diese 1,2 %Punkte über dem Vorjahreswert.
    • Die Bürospitzenrendite in Düsseldorf beträgt unverändert 4,50 %. Das Bürotransaktionsvolumen beläuft sich auf 77 Mio. Euro.

    Stuttgart

    • Der Stuttgarter Büroflächenmarkt hat das erste Halbjahr 2025 mit einem respektablen Ergebnis abgeschlossen. So beläuft sich der Flächenumsatz der letzten sechs Monate auf 95.000 m². Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein leichtes Plus von rund 1 % (H1 2024: 94.000 m²).
    • Erhöhte Aktivitäten im großflächigen Segment im zweiten Quartal stützen das Marktgeschehen. Größter Abschluss stellt die Anmietung von Daimler Truck über 12.700 m² dar. Es folgen Anmietungen der öffentlichen Hand, u.a. durch die Stadt Stuttgart von ca. 11.000 m².
    • Wenig Veränderung hat sich zur Jahresmitte vor allem im oberen Mietniveau gezeigt. So liegt die Spitzenmiete aktuell bei 37,00 €/m² und die Durchschnittsmiete bei 21,00 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies allerdings eine klare Zunahme von 5,7 % bzw. 10,5 %.
    • Trotz positiven Umsatzresultat weist der Leerstand einen Anstieg auf. So bewegt sich die Leerstandsquote bei 6,3 % und somit 1 %-Punkt über dem Vorjahr. Vor allem Neben- und Randlagen sind von erhöhten Leerständen betroffen.
    • Die Spitzenrendite für Stuttgarter Büroimmobilien ist bei 4,50 % verblieben. Das Bürotransaktionsvolumen lag bei 60 Mio. Euro.