Büromarkt Q3 2023 Top-7 Deutschland

Inhaltsverzeichnis
    Add a header to begin generating the table of contents

    Top-7-Standorte

    Überblick

    Bildschirmfoto 2026-02-10 um 12.09.52

    Berlin

    • Der Berliner Büroflächenmarkt ist im dritten Quartal 2024 durch ein gehemmtes Umsatzgeschehen gekennzeichnet. Für die ersten drei Quartale beträgt der Umsatz 426.000 m², womit es sich im Bereich des schwachen Vorjahres bewegt (Q1-Q3 2023: 428.000 m²).
    • Wenngleich es im bisherigen Jahresverlauf mehr Abschlüsse oberhalb der 10.000 m²-Marke als im Vorjahr gab, die zudem von der öffentlichen Hand dominiert wurden, ist ein klarer Trend zu Flächenverkleinerungen erkennbar.
    • Ein höheres Angebot an hochwertigen und zentralen Flächen hat beim Mietniveau gegenüber dem Vorquartal zu einer Seitwärtsbewegung geführt. In der 12-Monatsbetrachtung ist die Spitzenmiete um 0,5 % auf 44,50 €/m² gestiegen, während die Durchschnittsmiete um 0,7 % auf 28,40 €/m² nachgegeben hat.
    • Die Leerstandsquote weist mit einem Plus von 2,0 %-Punkten (y-o-y) auf 6,3 % den stärksten Anstieg unter den Top-7 Märkten auf. • Die Spitzenrendite für Berliner Büros ist weiterhin stabil bei 4,40 % (+0,30 %-Punkte y-o-y). Das Büroinvestmentvolumen beträgt in Q1-Q3 2024 440 Mio. Euro (-57 %).

    Hamburg

    • Der Hamburger Büroflächenmarkt ist auch im dritten Quartal durch einen unterdurchschnittlichen Umsatz geprägt. Die erfassten 298.000 m² in den ersten neun Monaten liegen 6,9 % unter dem Vorjahr (Q1-Q3 2023: 320.000 m²).
    • Im dritten Quartal konnte mit der Anmietung von rund 21.000 m² durch die Stadt Hamburg in den „Tanzenden Türmen“ der bisher größte Deal verzeichnet werden. Ansonsten ist das Vermietungsgeschehen primär kleinteilig, wenngleich mögliche Großdeals im Raum stehen.
    • Sowohl Spitzen- als auch Durchschnittsmiete konnten innerhalb der letzten drei Monate leicht auf 35,50 €/m² bzw. 20,50 €/m²zulegen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 2,9 % bzw. einer Abnahme von 1,9 %.
    • Der Leerstandsanstieg hat sich auch im dritten Quartal fortgesetzt, womit die Quote mittlerweile bei 5,0 % notiert. Dabei stechen vor allem die Nebenlagen mit einer erhöhten Verfügbarkeit an freien Flächen heraus.
    • Die Stabilisierung der Spitzenrendite für Hamburger Büros setzt sich in Q3 2024 (4,50 %; +0,25 %-Punkte y-o-y) fort. Die Büroinvestments belaufen sich auf 370 Mio. Euro (-19,7 %).

    München

    • Die Erholung des Münchener Büroflächenmarktes hat sich im dritten Quartal nochmals beschleunigt. So ist bereits nach den ersten neun Monaten mit einem Umsatz von 447.000 m² das Gesamtvorjahresvolumen fast erreicht.
    • Die Zunahme fußt auf einer Steigerung von Großabschlüssen; oberhalb der 5.000 m² notiert die Anzahl bereits über dem Gesamtjahr 2023. Dennoch agieren viele Nutzer aufgrund der makroökonomischen Lage weiterhin zurückhaltend.
    • Die Tendenz einer Flächenverbesserung bei Neuabschlüssen sowie der unveränderte Mangel an Premiumflächen in der Innenstadt hat die Spitzenmiete auf 53,50 €/m² ansteigen lassen (+15,1 % y-o-y). Die Durchschnittsmiete liegt bei 25,00 €/m² (+5,5 %).
    • Eine weitere Leerstandszunahme ist auch im dritten Quartal erfasst worden. Mit 6,8 % bewegt sich diese 1,4 %-Punkte über dem Vorjahr. Unverändert sind die Teilmärkte innerhalb des Mittleren Rings durch die geringsten Vakanzen geprägt.
    • Die Bürospitzenrendite in München notiert stabil bei 4,40 % (+0,30 %-Punkte y-o-y). Das Büroinvestmentvolumen beträgt 720 Mio. Euro.