Büromarkt Frankfurt am Main H1 2026

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    B Der Frankfurter Büroflächenmarkt inkl. Eschborn und Offenbach-Kaiserlei ist im zweiten Quartal 2026 verhalten geblieben. Mit einem Flächenumsatz durch Vermietungen und Eigennutzer von 86.100 m² wurde zwar das Ergebnis aus dem ersten Quartal um 34,2 % überschritten, jedoch sind sowohl das Ergebnis aus dem zweiten Quartal 2025 (143.100 m²) als auch der langfristige Durchschnitt (106.700 m²) unerreicht geblieben. Das Halbjahresresultat 2026 liegt bei 150.300 m², womit der Fünf- sowie der Zehnjahresschnitt um rund 30 % unterschritten wurden. Auch gegenüber dem Vorjahreshalbjahr fällt der Rückgang mit 56,5% deutlich aus.

    Im großflächigen Segment ist die Marktdynamik nahezu zum Erliegen gekommen. Auf Abschlüsse oberhalb von 5.000 m² entfielen im ersten Halbjahr 2026 mit rund 32.100 m² knapp 85 % weniger Fläche als im außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum. Nachfrage ist allerdings weiterhin vorhanden, doch im großflächigen Segment fehlt das passende moderne Angebot in den zentralen Lagen. Getragen wurde das Halbjahr damit von den kleineren und mittleren Größenklassen, wobei im mittleren Segment zwischen 1.000 und 5.000 m² im Vergleich zum Jahresbeginn wieder etwas mehr Bewegung aufkam.

    Bei den nachfragenden Branchen führen mit rund 34.900 m² erneut die „Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen" das Feld an. Der Abstand zu den übrigen Branchen ist jedoch deutlich geringer als im Vorjahr, als die Großanmietungen von Commerzbank und ING die Statistik prägten. Räumlich konzentriert sich das Marktgeschehen weiterhin stark auf die zentralen Lagen. Der Central Business District – mit den Teilmärkten Bankenlage, Westend, Stadtmitte und Finanzviertel West – vereint im ersten Halbjahr 2026 rund 84.900 m² auf sich. Mit Abstand wichtigster Teilmarkt ist die Bankenlage mit rund 51.300 m².

    Die ungebrochene Konzentration der Nachfrage auf Premiumflächen in zentralen Lagen hat das Spitzenmietniveau im zweiten Quartal erneut nach oben getrieben. Die Spitzenmiete ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 2,50 €/m² auf aktuell 55,00 €/m² gestiegen. Der Abschluss einer internationalen Wirtschaftskanzlei im noch im Bau befindlichen Neubauprojekt „Opernplatz 2", der deutlich oberhalb der bisher erzielten Höchstmieten liegt, sticht dabei heraus. Die Durchschnittsmiete entwickelt sich derzeit gegenläufig. So notiert diese am Ende des zweiten Quartals bei 28,20 €/m² – ein Rückgang von 3,00 €/m² bzw. 9,6 % innerhalb der letzten zwölf Monate.